Aus JeKi wird JeKits

Stellungnahme und Ansätze zur Flexibilisierung des Programmentwurfs JeKits der Landesregierung

Die Landeselternschaft Grundschulen hat sich aufgrund der Ankündigung der Landesregierung zur Neukonzeption des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“ intensiv mit der Programmänderung zu „JeKits“ auseinandergesetzt.

Im Kern geht es dabei um die Reduzierung der bisherigen maximalen Förderzeit pro Grundschulkind von vier auf zwei Jahre und die landesweite Umsetzung des neuen zweijährigen JeKits-Konzepts. Neu dazu kommt die Möglichkeit der Schulen zwischen den Schwerpunkten Instrumente, Tanzen und Singen zu wählen.

Die Ausweitung der Förderung auf das gesamte Landesgebiet und auch die Erweiterung um die Schwerpunkte Tanzen und Singen wird durch die Landeselternschaft sehr positiv gesehen.

Leider erfolgt die Ausweitung ohne jegliche Erhöhung der finanziellen Mittel des Landes.
In der Folge wird nur ein Teil der nordrhein-westfälischen Schulen die Möglichkeit zur Teilnahme bekommen. Zudem wird der Unterrichtsumfang im Vergleich zum JeKi-Programm drastisch reduziert. Dies kann und möchte die Landeselternschaft so nicht akzeptieren.

Auch die von den JeKi-Gremien (die Landeselternschaft ist Mitglied im JeKi-Beirat) geforderte Flexibilisierung wird mit dem Konzept zu „JeKits“ nicht umsetzt. Dabei wäre die Flexibilisierung mit einfachen Mitteln umsetzbar und würde so die erprobten Konzepte der Ruhrgebiets-Musikschulen bzw. JeKi-Schulen unterstützen.

Mit den in der Stellungnahme aufgezeigten kostenneutralen Anpassungsmöglichkeiten des Konzepts zu „JeKits“ möchte die Landeselternschaft Grundschulen ihren Anteil zum Erfolg des neuen Programms beitragen.