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Pressemitteilung 201604/1: Eltern wollen zurück zu G9 und mehr Mitbestimmung!

Die Landeselternschaft Grundschulen NRW e. V. erhält viele Rückmeldungen von Grundschuleltern zur  G8/G9  Problematik.  Tendenziell  decken  sich  diese  mit  dem  Ergebnis  der  Umfrage  der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW, wonach von den 5910 Grundschuleltern, die sich an der  Umfrage  beteiligten,  nahezu  alle  (93,4%)  das  verkürzte  Abitur  innerhalb  von  zwölf  Jahren ablehnen.  Als  Landeselternschaft  Grundschulen  NRW  weisen  wir  aber  auch  auf  den  deutlich wahrzunehmenden Zuspruch für die Gesamtschule und das längere gemeinsame Lernen aus der Elternschaft  der  Grundschüler  hin.  Dieser  Zuspruch  ist  nicht  erst  seit  Einführung  des  G8 Gymnasiums zu erkennen.

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Pressemitteilung 201310/1 – Wenn es doch nur um wirkliche Inklusion ginge – das 9. Schulrechtsänderungsgesetz

 

Pressemitteilung der Landeselternschaft Grundschulen NW e.V.

 

 

 Wenn es doch nur um wirkliche Inklusion ginge -
das 9. Schulrechtsänderungsgesetz

 

Die Landeselternschaft Grundschulen (LEGS) begrüßt grundsätzlich die Verabschiedung des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes. Die ersten gesetzlichen Regeln zur schulischen Inklusion kommen so immerhin an einigen Schulen noch rechtzeitig zum Anmeldeverfahren für das nächste Schuljahr an. „Statt den Auftrag der UN Menschenrechtskonvention auf Bildung und Teilhabe aller Kinder zeitnah umzusetzen wurde Inklusion viel zu lange als finanzielle Belastung und pädagogische Unmöglichkeit abgetan“, so der Vorsitzende der LEGS, Thomas Minor. Inhaltlich übt die Interessensvertretung der Grundschuleltern jedoch scharfe Kritik an der Ausgestaltung des Gesetzes: „Was uns fehlt“, so Minor, „ist ein klarer Rechtsanspruch auf inklusive Bildung. Es kann weiterhin nach Überzeugung der  Landeselternschaft Grundschulen (LEGS) nicht sein, dass die dringend notwendige Beratung der Eltern durch die Schulämter erfolgen soll. Hier muss es unabhängige Beratungsangebote geben“. „Das Gesetz wird weder dem Versprechen ‚kurze Beine – kurze Wege‘, noch dem Anspruch einer Inklusion im vollen Sinn gerecht. Wenn der Politik an einer gelingenden Inklusion – an individueller Förderung für alle Kinder – gelegen ist, muss das Gesetz nachgebessert werden”, fordert Minor. Neben einer deutlich verbesserten personellen Ausstattung, einer besseren Qualifizierung der Lehrkräfte und multiprofessioneller Zusammenarbeit fordert die LEGS Konzepte, die sich am Wohl des einzelnen Kindes orientieren. Inklusion ist nach Überzeugung der Grundschuleltern nicht nur eine gesellschaftliche Verpflichtung, sie beinhaltet vielmehr die Chance, dass individuelle Förderung nicht länger eine leere Worthülse bleibt. „Ohne jeden Zweifel“, so der Vorsitzende der Landeselternschaft Grundschulen abschließend, „ist das eine große Herausforderung für alle Beteiligten – es lohnt sich aber auf jeden Fall, sich ihr zu stellen.“

 

 

Die Pressemitteilung können Sie sich hier als PDF Datei herunterladen .

 

– Ihr Team der Landeselternschaft

 


9,5 Millionen Euro Flexible Mittel für Vertretungsunterricht wieder freigegeben

 

Liebe Eltern und an Grundschule Interessierte,

am 19.07.2013 wurde eine sehr interessante Pressemitteilung aus dem Ministerium für Schule und Weiterbildung veröffentlicht.

Es stehen wieder mehr flexible Mittel für Vertretungsunterricht zur Verfügung. Der Etat wurde um 9,5 Millionen Euro auf nun rund 34 Millionen Euro vergrößert.

Den vollständigen Text finden Sie auf den Seiten des Ministeriums.

Wir begrüßen diese Maßnahme ausdrücklich und betonen an dieser Stelle noch einmal die Bedeutung der ausreichenden Finanzierung der Ausbildung unserer Kinder. Bezogen auf unsere Pressemitteilung vom April 2013 sehen wir dies als Schritt in die richtige Richtung, um eine ausreichende Personaldecke zu gewährleisten. Eine weiteres Ansteigen des Unterrichtsausfall an den Schulen sollte von uns nicht akzeptiert werden!

 

– Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen


Pressemitteilung 201304/1 – Grundschuleltern kritisieren Kürzungen bei Vertretungsunterricht




Pressemitteilung der Landeselternschaft Grundschulen NW e.V.


Grundschuleltern kritisieren Kürzungen bei Vertretungsunterricht



Mit großer Sorge reagiert die Landeselternschaft der Grundschulen in NRW (LEGS) auf die in NRW geplanten Kürzungen bei Vertretungslehrkräften. Völlig überraschend kam für die Interessensvertretung der Grundschuleltern die Nachricht, dass die so genannten „Flexiblen Mittel für Vertretungsunterricht” um 25 Millionen Euro – und damit um die Hälfte des Budgets – gekürzt werden. „Rechnerisch sind das 500 Stellen – und damit ist der Notstand vorprogrammiert“, so Thomas Minor als Vorsitzende der Landeselternschaft der Grundschulen. Schon jetzt beklagen Eltern einen ganz erheblichen Unterrichtsausfall. Durch Krankheit, Schwangerschaft – aber auch durch zusätzliche Aufgaben wie die Durchführung des Sprachtests Delfin 4 fehlen insbesondere in den Grundschulen schon jetzt zahlreiche Lehrkräfte. „Wer die Personaldecke jetzt noch weiter ausdünnt, lässt unsere Kinder im Regen stehen“ so Minor. „Die vielbeschworene „individuelle Förderung“ wird zur leeren Worthülse, wenn Förderunterricht ausfällt, Doppelbesetzungen in integrativen Klassen gestrichen werden, Lehrkräfte im Ganztag fehlen und Praktikanten und Hausmeister Klassen übernehmen müssen.“ mahnt Thomas Minor. Die Landeselternschaft der Grundschulen in NRW fordert die Landesregierung auf, Schulen in die Lage zu versetzen, ihrem Bildungsauftrag nachzukommen. Insbesondere mit Blick auf die Weiterentwicklung zu einem inklusiven Schulsystem darf die „Verlässliche Grundschule“ nicht zu einer „Verlassenen Grundschule“ werden.



Die Pressemitteilung können Sie hier auch als PDF-Datei herunterladen.

– Ihr Team der Landeselternschaft


Frau Ministerin Löhrmann gibt Startschuss für Beteiligungsverfahren zum Referenzrahmen Schulqualität NRW

Gerade hat Frau Löhrmann das Beteiligungsverfahren zum Referenzrahmen Schulqualität NRW freigegeben.

Hier kann man die Pressemitteilung lesen.

Und hier geht es weiter zum Beteiligungsverfahren zum Referenzrahmen Schulqualität NRW.

 

 

–Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen

 

 


Ministerin Löhrmann: Alle für das Jahr 2013 geplanten Klassenfahrten können stattfinden

Hallo liebe Eltern und an Schule Interessierten,

gerade kommt eine Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung herein, in welcher Schulministerin Sylvia Löhrmann über das aktuelle Problem bei den Klassenfahrten informiert.

Die gute Nachricht: Alle für das Jahr 2013 geplanten Klassenfahrten können stattfinden.

Die Landeselternschaft begrüßt die kurzfristige Klärung des Problems für das Jahr 2013, um den Druck von den Beteiligten zu nehmen.

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Ergebnisse des Grundschultreffs am 24.11.2012

 

Am 24.11.2012 haben wir die Eltern von Grundschulkindern und alle weiteren an Grundschule Interessierten zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Betreuungsformen in der Grundschule“ in die Willy-Brandt-Gesamtschule nach Castrop-Rauxel ein. Wir freuten uns sehr darüber als Gast Frau Ministerin Löhrmann begrüßen zu können.

Nach der Begrüßung der Anwesenden und einer kurzen Einleitung zum Thema stellte der Vorsitzende Thomas Minor den Anwesenden die Ergebnisse der von uns durchgeführten Umfrage über die Betreuungsbedarfe der nordrhein-westfälischen Eltern für ihre Kinder vor. Im Anschluss daran erläuterte Frau Ministerin Löhrmann das aktuelle Bildungs- und Betreuungsangebot an den Grundschulen des Landes und bezog Stellung zu den Ergebnissen der Umfrage. Nachdem unser ehemaliger Vorsitzende Martin Depenbrock die Möglichkeiten der Betreuung auf Grundlage aktuellen Gesetzes- und Erlasslage ausgeführt hat und einen Ausblick auf die Chancen einer flexibleren Anwendung des bestehenden Erlasses gegeben hat, moderierte der stellvertretende Vorsitzende Michael Töpler eine kurze Diskussionsrunde mit allen Anwesenden. Der Austausch mit Frau Ministerin Löhrmann und Herrn Dr. Reichel war sehr informativ. Es wurde deutlich, dass viele der Probleme vor Ort an der Umsetzung der bestehenden Gesetze und Erlasse liegen, jedoch in der Regel nicht an diesen selbst. Frau Ministerin Löhrmann und Herr Dr. Reichel haben zugesichert, in einem Treffen mit uns, Vertretern der Schulleiter und anderer beteiligter Gruppen über Wege zu sprechen, wie die Probleme vor Ort gelöst werden können. Die pragmatische Herangehensweise und die Offenheit auf der Seite des Ministeriums lässt uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit hoffen.

 

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Pressemitteilung zum Grundschultreff am 24.11.2012

 

Ihr Team der Landeselternschaft NW e.V.