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Einladung zum Grundschultreff

Hiermit lade ich Sie herzlich ein
zum Grundschultreff

rÄchtschreibunk – Ist das die Zukunft?
Welche Wege führen zu guter Rechtschreibung?

am Samstag, den 18.11.2017 von 10:00 – 14:00 Uhr

in der

Köllerholzschule, Köllerholzweg 61, 44879 Bochum

Liebe Eltern, liebe an Grundschule Interessierte,

das Thema Rechtschreibung ist derzeit wieder in aller Munde. Die Grundschule ist natürlich der zentrale Ort für die Frage nach der Rechtschreibkompetenz, denn hier soll sie erworben werden.

Viele Menschen sind alarmiert, wenn bei 15-Jährigen schlechte Rechtschreibergebnisse ermittelt werden. Aber warum ist eine schlechte Rechtschreibung so problematisch? Die Rechtschreibung ist eine Art Visitenkarte: Bei Bewerbungen sind Rechtschreibfehler ein Auswahlkriterium, bei schriftlichen, öffentlichen Äußerungen fallen Rechtschreibfehler auf und lassen an der Kompetenz des Schreibenden zweifeln. Es gilt also weiterhin: Rechtschreibung ist wichtig.

Diese muss nicht nur in der Grundschule gelernt, sondern auch in der weiterführenden Schule trainiert und gefestigt werden. Heute sind mitunter die Kompetenzen der Kinder im Bereich der Rechtschreibung am Ende der Grundschulzeit höher als mit 15 Jahren. Die Kritik kann also nicht
ausschließlich die Grundschulzeit in den Blick nehmen.

Wie soll nun Rechtschreibung gelehrt und gelernt werden? Es ist bemerkenswert, wie sehr die öffentliche Kritik eine bestimmte Methode als Ursache für die Rechtschreibleistung der letzten Schülergenerationen in den Vordergrund stellt. Ist das Weglassen der Methode „Lesen durch
Schreiben“ die Lösung der im Juni 2013 im Spiegel beschriebenen „Rechtschreipkaterstrofe“? Oder ist die „Katerstrofe“ vielleicht keine Katastrophe?

Während des Grundschultreffs möchten wir mit Ihnen und unseren Referentinnen Antworten auf
diese und weitere Fragen finden. Wir laden Sie ein, den Ausführungen der eingeladenen Expertinnen zu folgen und Ihre Fragen zu
stellen.

Wir freuen uns auf einen informativen Vormittag mit Ihnen und laden Sie herzlich dazu ein!

 

Mit freundlichen Grüßen

– Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen

 

Hier finden Sie die Einladung als PDF Datei.

 


Ferienzeit

Hallo liebe Eltern und an Grundschule Interessierte,

während der Sommerferien wird unsere Geschäftsstelle nicht durchgängig besetzt sein.

Bitte sprechen Sie in dringenden Fällen auf unseren Anrufbeantworter oder schicken Sie uns
eine EMail an die Adresse info@landeselternschaft-nrw.de, wir werden uns so bald wie möglich
bei Ihnen melden!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Ferienzeit!

 

–Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen


Erreichbarkeit während der Ferienzeit

Hallo liebe Eltern und an Grundschule Interessierte,

während der Sommerferien wird unsere Geschäftsstelle nicht durchgängig besetzt sein.

Bitte sprechen Sie in dringenden Fällen auf unseren Anrufbeantworter oder schicken Sie uns
eine EMail an die Adresse info@landeselternschaft-nrw.de, wir werden uns so bald wie möglich
bei Ihnen melden!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Ferienzeit!

 

–Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen


Pressemitteilung 201604/1: Eltern wollen zurück zu G9 und mehr Mitbestimmung!

Die Landeselternschaft Grundschulen NRW e. V. erhält viele Rückmeldungen von Grundschuleltern zur  G8/G9  Problematik.  Tendenziell  decken  sich  diese  mit  dem  Ergebnis  der  Umfrage  der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW, wonach von den 5910 Grundschuleltern, die sich an der  Umfrage  beteiligten,  nahezu  alle  (93,4%)  das  verkürzte  Abitur  innerhalb  von  zwölf  Jahren ablehnen.  Als  Landeselternschaft  Grundschulen  NRW  weisen  wir  aber  auch  auf  den  deutlich wahrzunehmenden Zuspruch für die Gesamtschule und das längere gemeinsame Lernen aus der Elternschaft  der  Grundschüler  hin.  Dieser  Zuspruch  ist  nicht  erst  seit  Einführung  des  G8 Gymnasiums zu erkennen.

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Grundschultreff: Ressourcen in der Grundschule — Zwischen innerem Reichtum und finanziellem Notstand

Hiermit lade ich Sie herzlich ein zum Grundschultreff

Ressourcen in der Grundschule —

Zwischen innerem Reichtum und finanziellem Notstand

am Samstag, den 08.11.2014 von 10:00 — 13:00 Uhr
Willy-Brandt-Gesamtschule in 44575 Castrop-Rauxel, Bahnhofstraße 160

 

Liebe Eltern, liebe Interessierte,

die Landeselternschaft der Grundschulen ist der Meinung, dass die Ausstattung mit sächlichen und personellen Mitteln an der ersten Schulform, welche alle unsere Kinder besuchen, gerade in Nordrhein-Westfalen deutlich verbessert werden muss. Es ist belegt, dass die Förderung unserer Kinder zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt am effektivsten wirkt. In der Grundschule versäumte Inhalte können an den weiterführenden Schulen nur schwer aufgeholt werden. Aus diesem Grund ist es nicht verständlich, warum für die Ausbildung unserer Kinder an einer Grundschule im Verhältnis deutlich weniger investiert wird als an den weiterführenden Schulen.

Wenn wir die finanzielle Ausstattung der Grundschulen in NRW im Vergleich zu den anderen Bundesländern betrachten, so finden wir unser Land als eines der Schlusslichter wieder. In Anbetracht der Lücke zwischen den ersten und den letzten Plätzen in dieser Statistik wird der sofortige Handlungsbedarf deutlich. Mit Blick auf das ab 2020 vorgesehene Verbot der Nettokreditaufnahme in den Ländern ist mittelfristig sogar noch mit einer Verschärfung der Situation zu rechnen.

Beim Grundschultreff wollen wir mit unseren Referenten und Ihnen der Frage der Finanzierung von Grundschulbildung und ihrer Bedeutung nachgehen. Wir möchten mit Ihnen den Dschungel der Zuständigkeiten beleuchten und Wege diskutieren, wie mit den finanziellen, strukturellen und pädagogischen Möglichkeiten effektiver umgegangen werden kann.

“Kein Kind zurücklassen!” Das ist das erklärte Ziel der Landesregierung. Dem können wir als Eltern nur zustimmen. Aber wie gelingt dies auch in der Praxis? Welche Aufgaben kommen für die Erreichung dieses Zieles auf die Grundschule zu? Welche Unterstützung braucht sie hierbei von der Politik? Welchen Beitrag kann das multiprofessionelle Team in der Schule leisten und wie können Eltern als Experten und Fürsprecher für ihre Kinder zur Verbesserung der Situation beitragen?

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung findet unsere öffentliche Mitgliederversammlung statt.

 

Noch eine Bitte: Informieren Sie uns bitte per E-Mail (info@landeselternschaft-nrw.de) oder telefonisch (02 34 – 5 88 25 45) über Ihre Teilnahme.

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie über unsere Webseite, Facebook oder GooglePlus!

Den Tagesverlauf und die Tagesordnung des Grundschultreffs und der Mitgliederversammlung finden Sie auf der dritten Seite.

Ich hoffe sehr, Sie zu unserem Grundschultreff und zur Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Minor

 

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Erreichbarkeit während der Ferienzeit

Hallo liebe Eltern und an Grundschule Interessierte,

während der Herbstferien wird unsere Geschäftsstelle nur sporadisch besetzt sein.

Bitte sprechen Sie in dringenden Fällen auf unseren Anrufbeantworter oder schicken Sie uns
eine EMail an die Adresse info@landeselternschaft-nrw.de, wir werden uns so bald wie möglich
bei Ihnen melden!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Ferienzeit!

 

–Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen


Schulzeitverkürzung – Neues vom Runden Tisch

 

Frau Ministerin Löhrmann hatte am 05.05.2014 zum “Runden Tisch Schulzeitverkürzung” eingeladen, an dem auch die Landeselternschaft Grundschulen teilnahm.

An diesem Tag wurde allen Beteiligten die Gelegenheit gegeben, den eigenen Standpunkt darzulegen. Danach wurde das weitere Vorgehen abgestimmt.

Bis zum Herbst soll eine Empfehlung für das Parlament in drei Arbeitsgruppen ausgearbeitet werden, die sich mit den folgenden Themen befassen:

Arbeitsgruppe 1

  • Welche Form von Ganztag haben wir? Wie sollte der Ganztag in Zukunft sinnvoll gestaltet sein?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Ganztag und außerschulische Aktivitäten zu verbinden?
  • Ausloten möglicher positiver Effekte durch die Umwandlung von Hausaufgaben zu Schulaufgaben.

Arbeitsgruppe 2

  • Entlastungsmöglichkeiten für Schüler in den im Vorfeld definierten 7 Handlungsfeldern.

    http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Gymnasium/G8G9/Entwicklung/index.html

 Arbeitsgruppe 3

  • G8 wird zurzeit als Ursache verschiedenster Probleme von Schülerinnen und Schülern gesehen. Wissenschaftliche Erkenntnisse diesbezüglich sind bis jetzt rar gesät. Deshalb sehen wir den Bedarf von fundierter Evaluation.
  • Welche Aspekte müssen untersucht werden?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Welche Folgewirkungen können mögliche Alternativen mit sich bringen?

Als Landeselternschaft Grundschulen bringen wir uns in diesen Prozess als Teilnehmer der Arbeitsgruppen 1 und 3  ein. Uns liegt eine qualitativ gute Beschulung unserer Kinder auch in den weiterführenden Schulen am Herzen. Für entsprechend positive Übergänge setzen wir uns ein. Dabei ist uns wichtig, möglichst alle Aspekte zu beleuchten.

Die oft genannten Probleme wie

  • Überforderung durch das Tempo bei der Vermittlung des Lernstoffes
  • hohe Wochen-Unterrichtszeit
  • zu wenig Freizeit
  • Zunahme der Entwicklung körperlicher und psychischer Erkrankungen
  • erhöhter Leistungsdruck
  • Einschränkung der Familienzeit
  • Verschärfung von Bildungsungerechtigkeit
  • Zunahme der Inanspruchnahme professioneller, kostenpflichtiger Nachhilfe
  • Absenkung des Bildungsniveaus

und andere mehr basieren sicherlich auch darauf, das der Bildungsweg zum Abitur am Gymnasium von den Kindern aktuell in 8 Jahren durchlaufen werden muss.

Wir sehen es aber als unsere Aufgabe, mögliche andere Ursachen mit in den Blick zu nehmen, um für unsere Kinder nicht nur eine Teillösung zu suchen, sondern an einer umfassenden Lösung zu arbeiten. Diese sollte dann gut durchdacht sein und auch umgesetzt werden, da niemandem daran gelegen sein kann, unseren Kindern erneut eine handwerklich schlecht gemachte Reform zuzumuten.

 

– Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen


Bericht zur Anhörung „Lesen durch Schreiben”

Liebe Eltern und an Grundschule Interessierte,

am Mittwoch, den 07.05.2014 fand in Düsseldorf, auf Antrag der FDP, eine Sitzung des Schulausschusses mit den Thema

Katastrophale Defizite in der Rechtschreibung – ‚Lesen durch Schreiben’ und daraus abgeleitete Methoden aussetzen und umfassend überprüfen

statt. Es waren insgesamt elf Sachverständige von Grund- und Hochschulen, Universitäten, Verbänden und  Vereinen geladen. Die Landeselternschaft Grundschulen NW e.V. wurde durch Stefanie Stöhr, Birgid Völxen und Oliver Peters vertreten, wobei letzterer als Redner gelistet war. Von Seiten der Politik waren anfangs etwa 20 Personen aller Parteien anwesend.

Zunächst gaben die anwesenden Sachverständigen jeweils ein kurzes Statement ab. Hierbei wurde schnell deutlich, dass alle anwesenden Sprecher eine ähnliche Meinung zu dem Thema hatten. Der Tenor sämtlicher Reden war, dass es nicht „eine Methode“ gibt, nach der unsere Kinder das Lesen und Schreiben lernen, sondern dass stets mehrere Methoden zur Anwendung kommen oder kommen sollten. Auch kam zur Sprache, dass die Schüler, gemessen am verwendeten Wortschatz, in der Rechtschreibung nicht nachgelassen hätten, sondern heute etwas besser seien, als noch zu Anfang der 1970er Jahre.

In der anschließenden Fragerunde durch die Vertreter der anwesenden Parteien wurde durch die Sachverständigen die bereits oben genannte nahezu einhellige Meinung nochmals gefestigt und es entwickelte sich eine rege Diskussion zwischen den Anwesenden.

Von Seiten der Landeselternschaft Grundschulen  wurde, neben dem oben geschriebenen, insbesondere angeregt,

  • Lehrkräfte schon während des Studiums, aber auch danach das Handwerkszeug zu geben, individuellen Förderbedarf bei ihren Kindern zu erkennen, um die Kinder mit der bestmöglichen Methode fördern zu können.
  • den Eltern der Grundschulkinder die verwendeten Methoden nahe zu bringen.
  • einen Austausch zwischen den Lehrkräften der weiterführenden und der Grundschulen stattfinden zu lassen, damit sich diese Schulformen darüber im Klaren werden, wie die Ansprüche des jeweils anderen sind.
  • die Lehre der Rechtschreibung auch in den weiterführenden Schulen fortzuführen.

Es war auffällig, dass diese Anregungen sowohl bei den anwesenden Sachverständigen, als auch bei den Vertretern der Politik weitestgehende Zustimmung fand.

Unser Fazit ist:

Wenn wir in NRW eine bessere Lese- und Rechtschreib-Förderung, bzw. -Kultur unserer Kinder erreichen wollen, müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden.

 

– Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen


Neue Stellungnahmen

Liebe Eltern und an Grundschule Interessierte,

wir haben vor kurzem eine Stellungnahme zum Antrag der Fraktion FDP, Drucksache 16/4029,
Katastrophale Defizite in der Rechtschreibung – ‚Lesen durch Schreiben’ und daraus abgeleitete Methoden aussetzen und umfassend überprüfen“ abgegeben. diese wollen wir Ihnen hier zur Verfügung stellen.

Weiterhin ist uns aufgefallen, dass wir eine weitere Stellungnahme zum Thema „Vorhaben der Umstellung der Erhebung der Amtlichen Schuldaten von summenbasierten Daten auf Schülerindividualdaten” noch nicht auf diesen Seiten veröffentlicht haben. Dies wollen wir hiermit nachholen.

– Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen


Neue Stellungnahme zur Änderung der Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung

Hallo liebe Eltern und an Grundschule Interessierte,

wir haben heute unsere Stellungnahme zum Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung abgegeben.

Hier die Einleitung zum Text:

Die  Änderung  der AO-SF  erfolgt  im  Kontext  des  9.  Schulrechtsänderungsgesetzes.  Daher
verweisen wir im Wesentlichen auf unsere diesbezügliche Stellungnahme.
Die Landeselternschaft Grundschulen begrüßt ausdrücklich, dass Eltern bei der Feststellung
des  sonderpädagogischen  Unterstützungsbedarfes  eine  wichtige  Rolle  zugestanden  wird.
Die Tatsache, dass die Antragsstellung nunmehr i.d.R. durch Eltern erfolgt, ist eine drin­
gend notwendige Stärkung des Elternrechts. Gleichzeitig beinhaltet diese Neuerung jedoch
eine hohe Verantwortung, bei deren Übernahme Eltern Unterstützung brauchen:

  1. Transparenz Eltern müssen umfassend über ihr Initiativrecht informiert sein und die Folgen einer Antragsstellung (oder der Entscheidung gegen einen Antrag) vollständig überblicken können.
  2. Beratung
    Eltern müssen in und außerhalb der Schule umfassend über Fördermöglichkeiten und die ihrem Kind zur Verfügung stehende Unterstützung informiert werden. Insbesondere mit Blick auf die derzeit ungeklärte Ressourcenfrage (personelle Ressource, fachliche Kompetenz, sächliche und räumliche Ausstattung des Förderortes) fordern wir einen offenen und ehrlichen Dialog. Nur so kann eine Entscheidung zum Wohl des Kindes erfolgen.

Die Landeselternschaft Grundschulen bekräftigt ihre Forderung, alle Schulen schnellstmöglich  mit  den  notwendigen  Ressourcen  auszustatten  und  der  individuellen  Förderung  aller Kinder eine tragfähiges Fundament zu geben. Anlass zur Freude gibt das Elternwahlrecht nur im Rahmen einer Inklusion, die den Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird. Ein Elternwahlrecht darf nicht dazu missbraucht werden, diesen Anspruch abzuschwächen.
Kurz: dem  Motto  “Dabei  sein  ist  alles”  erteilt  die  Landeselternschaft  nach  wie  vor  eine
deutliche Absage!

 

Die vollständige Stellungnahme können sie hier lesen!

 

– Ihr Team der Landeselternschaft Grundschulen